Leben Sie!

Mein Arzt, der mir unter anderem auch als Diabetes-Berater etwas Nettes sagen wollte, meinte einmal:

„Sie müssen sich als Diabetiker nicht kasteien und leben wie ein Asket.

Sie sollen sich auch nicht von Brennnessel- oder Löwenzahnsüppchen ernähren.

Leben Sie! Genießen Sie ihr Leben! Hören Sie nicht auf das, was andere Ihnen von Aufbaupräparaten und Geldanlagen erzählen, oder wenn es sich nur um negative Nachrichten und Miesepeterei handelt.
Zeigen Sie denen ein Stiefmütterchen oder das Wunder einer Löwenzahnblüte in Zellophan und sagen Sie ihnen, wie kurzweilig unser Leben doch ist.“

Das sollte kein Witz sein. Weiterlesen

Drachenfutter

Sonntagabend: Herr Schobermann sah sich im Fernsehen gemütlich „TERRA X“ an.

Die Gattin kam vom wöchentlichen Frauensonntagsgeplauder mit ihrer ältesten Tochter und fragte ihren Mann: „Na, wie ist es dir ergangen?“ —-“Es geht so.“

Hat jemand angerufen?“

„Nein!“

„Hast du jemanden angerufen?“

„Nein!“

„Aber ich habe doch ganz deutlich deine Stimme gehört!“ Weiterlesen

Ein freundliches Wort kostet nichts und ist ein schönes Erlebnis

Dies ist ein Erlebnis aus den Sechziger-Jahren in meiner Studentenzeit.

Ein nettes älteres Ehepaar, das ein sehr begrenztes Budget hatte, bediente ich während meiner Studienzeit als Aushilfskellner. Sie waren Stammgäste und hatten immer das Gleiche: Tee mit Zitrone für die Frau und Eiswasser für den Mann, ein gemeinsames Hauptgericht und ein gemeinsames Dessert. Weiterlesen

Freitag, der Dreizehnte

Ich bin abergläubisch, schon immer gewesen.

Daran wird sich, mit 86 Jahren, nichts mehr ändern.

Ich kannte Leute, die sind erst gar nicht zur Arbeit gegangen und haben sich krankgemeldet, weil sie beim Aufstehen zuerst mit dem rechten statt mit dem linken Fuß aus dem Bett den Boden berührten. Autofahrer sind umgekehrt, weil ihnen eine schwarze Katze von rechts statt von links über die Straße lief. Weiterlesen