Schwäbischer Sprachführer

Als Herr Schobermann noch Auto fahren konnte, hatte er in einem heißen Mückensommer, lange  vor Corona¹), in Schwaben zu tun. Sein Auto streikte. Er hielt einen Autofahrer an, bemüht, als Einheimischer zu gelten: „Tät se mi mitnähme?“ „Ha noi! Ha no!“ (Mir doch wurscht!- Dann aber:) „No, do steige Se halt ei! „Wo welle Se denn hi?“ „Nach Maichinge! Sind Se so freundlich!“ Des kenn i! I fahr‘ obe nur nach Stuegard!“ „Macht nichts! Von dor aus giebsch e Bähnle!“

Weiterlesen

Schreckschuss

Bei seiner Rundreise durch Nord-England und den schottischen Highlands um Loch Tay logierte Schobermann für eine Nacht im Breadalbane House.

Er machte abends die Erfahrung in der hoteleigenen Bar, dass die Schotten einen besonderen Hang zum Mystischen haben. Man darf ihnen vielleicht nicht alles glauben, was sie sich in den Pubs zum Besten geben. Vielleicht dienen die fantasievollen Geschichten, die es in jeder Region dort gibt, dazu, für den dortigen Tourismus zu werben. Weiterlesen

Georg und der Drache

Besonders die Engländer nördlich von Haughton Greens und York und die Schotten haben es mit den Mythen und Sagen. Natürlich kennt man in Deutschland durch die Heiligen-Legenden des gemeinsamen christlichen Ursprunges und der germanischen Mythologie gleiche und ähnliche Legenden und „Wunder“, aber auf der britischen Insel ist das alles noch viel ausgeprägter und auch durch Werbeträger vermarktet. Weiterlesen

Denkweise

Alle wollen von Herrn Schobermann selbst gezüchtete Tomatenpflanzen aus dem Blumentopf im Fensterbrett. der Freund, die Physiotherapeutin, die Freundin der Ehefrau Schobermann, der Nachbar.

„Sollen sie aus meinem Gewächshaus bekommen, dann habe ich eben allen eine Freude bereitet!“, denkt Schobermann.

Der Freund hatte sogar mehreren Frauen Tomatenpflanzen versprochen Geld ausgeben wolle er dafür nicht, Schobermann habe ja genug Pflanzen. Weiterlesen

Eierkuchen

Frau Schobermann hat es nicht gern, wenn Freunde, Bekannte und Verwandte ihr sagen, was für sie und ihren Mann gut und richtig, besser oder schlechter wäre.

Hatte sie in ihrem Beruf relativ wenig Entscheidungsfreiheit, möchte sie jetzt, verständlicherweise, als Rentnerin frei von allen Zwängen, ohne reglementiert zu werden, nach ihren Vorstellungen mit ihrem Mann den Lebensabend genießen.

Weiterlesen