Gedankenaustausch

Es ist was passiert!
Sonntagabend: Herr Schobermann sah sich im Fernsehen gemütlich „TERRA X“ an.
Die Gattin kam vom Frauensonntagsgeplauder mit ihrer ältesten Tochter und fragte:
„Na, wie ist es dir ergangen?“
„Es geht so.“
Hat jemand angerufen?“
„Nein!“
„Hast du Jemanden angerufen?“
„Nicht, das ich wüsste!“
„Aber ich habe doch ganz deutlich deine Stimme gehört!“ Weiterlesen

Spatzen

Der Haussperling war der Vogel der Kindheit von vielen. Tschilpend saß der kleine Geselle auf der Fensterbank mancher Kriegs- und Nachkriegswohnung der Vierziger-Jahre.
Die Spatzen haben in Hecken und efeubewachsenen Hausfassaden ihren Treffpunkt und ihre Schlafstätte. Das Gezwitscher und Gezirpe im Efeu war stets von weitem zu hören. Sie erzählten sich wohl, was sie am Tag erlebt hatten. Plötzlich, als hätte einer „Ruhe!“ gerufen, verstummen alle. Dieses Phänomen findet man heute nicht mehr oft. Leider sind nur noch sehr wenige Fassaden efeubewachsen. Die Gesamtpopulation ist auf viel mehr als die Hälfte des Bestandes von 1950 geschrumpft., inzwischen ist der Sperling auf der Roten Liste. Weiterlesen

Fahrstuhl

Fahrstühle und Aufzüge sind ein Segen der Menschheit!

Aber „Fahrstuhl“ – was für ein deutsches Unwort, dachte sich Herr Schobermann.

„Erstens kann ich mich im Fahrstuhl nicht setzen. Es ist also kein Stuhl zum Fahren.
In der Regel gibt es keine Sitzbank im Fahrstuhl. Nur zur Zeit des Jugendstils baute man Bänke in die zum Teil gläsernen Fahrstühle ein, mit sehr viel verschnörkeltem Holz drum herum, wie der sehenswerte, 1897 gebaute, in der Reha- Klinik „Teufelsbad“ in Blankenburg. Oder der im „Adlon“ am Brandenburger Tor in Berlin. Weiterlesen