Relativ

„Ich besorge dir einen Termin bei meiner Zahnärztin!“

Wie es am Wochenende nun einmal ist. Ein Zahn bricht ab, eine hässliche Lücke entsteht,
und – es wird geflucht und geschimpft.

Schobermann, mitfühlend zu seinem Freund: „Hast du Schmerzen?“

Sein Freund: „Nein, Gott noch mal!“

„Na, dann ist es ja nicht so schlimm!“

„Du hast vielleicht gut reden! Dir tut ja nichts weh!“

„Also hast du doch Schmerzen!“

„Blödsinn! Ein Indianer fühlt keinen Schmerz!“

„Weißt du, Schmerz ist relativ, wie Vieles in dieser Welt!“

„Hör‘ mir auf mit deiner Relativitätstheorie. Meine abgebrochener Zahn tut weh, und nicht relativ weh!“
„Wenn du das nicht verstehst, was ich dir zu sagen versuche, will ich es dir einfacher erklären: Du hast doch eine höhere Schulbildung. Du hörst so oft das Wort RELATIV. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Wenn Du deine Nase in meinen Hintern steckst, dann hast Du eine Nase im Hintern und ich habe eine Nase im Hintern, nur ist es für mich RELATIV einfach zu ertragen.“
„Pfui, wie vulgär du sein kannst! Hast du nicht ein anständiges Beispiel dafür?“

Auch Zeit ist relativ. Ein Mann steht vor Gericht — wegen Trunkenheit am Steuer.
Er protestiert heftig: „Ich war nicht betrunken, wie der Staatsanwalt behauptet, ich war nur angetrunken!”„Das ist etwas anderes”, sagt der Richter lächelnd, „in diesem Falle müssen Sie nicht sieben Tage ins Gefängnis, sondern eine Woche!“

„Schlaumeier! Mit deinen albernen Witzen werde ich meine Zahnschmerzen auch nicht los!“

„Na, eben hast du doch gar nicht mehr daran gedacht!“

„Bist du blind? Siehst du nicht meine dicke Backe?“

„Erstens heißt das nicht Backe, sondern Wange.
Zweitens: Einen schönen Menschen entstellt nichts!
Drittens: Ich weiß da eine ganz junge, nette, hübsche, couragierte, fachkompetente Zahnärztin, die ein Lächeln hat, das selbst Steine zum Schmelzen bringen kann!“

„Warum, zum Teufel, sagst du das nicht gleich?“

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